Intern
Lehrstuhl für Indologie

Buddhistische Inschriften in Andhra Pradesh 2012

Buddhistischer Rundgang durch Andhra Pradesh

Im Wintersemester 2011/12 fand am Lehrstuhl für Indologie der Universität Würzburg ein Seminar zum Thema „Frühbuddhistische Inschriften als Quelle für die soziale und kulturelle Geschichte des frühen Indien“ unter der Leitung von Prof. Ingo Strauch statt. Im März 2012 bot sich dann die Gelegenheit für Würzburger Studierende, an einer von der FU Berlin organisierten Exkursion nach Andhra Pradesh, Indien, teilzunehmen. Von Hyderabad aus starteten wir unsere zweiwöchige Rundreise durch ganz Andhra Pradesh, um die bedeutendsten buddhistischen Plätze zu besuchen. Die Ausmaße der  meist in Ruinen liegenden buddhistischen Klöster ließen sich zum Teil nur noch erahnen.

Die Mühe der zahlreichen Bergbesteigungen lohnte sich, sei es für die gigantischen Buddhafiguren in Salihundam oder die faszinierenden Höhlen in Guntupalli. Eine willkommene Abwechslung, um der Mittagshitze zu entkommen, war der Besuch der vielen Museen, wie in Amaravati und Nagarajunakonda, in denen wir uns mit den Kunstwerken der jeweiligen Orte auseinandersetzen konnten: beeindruckende Reliefs, die Szenen aus den Jatakas, aus dem Leben des Buddha oder aus anderen buddhistischen Legenden zeigen; riesige Steinplatten und Säulen, die mit sehr feinen Ornamenten und Symbolen verziert sind. Sie schmückten früher die großen Stupas und wurden dort mit diversen Inschriften versehen, deren Entzifferung ein zentraler Bestandteil unserer Exkursion war.

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