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    Lehrstuhl für Indologie

    Textkritik, Ästhetik und Performanz des Sanskrit-Schauspiels

    Zusammenfassung

    Zwischen 1994 und 2000 wurden in Südindien von der Antragstellerin und ihrem Team nahezu einhundert Palmblattmanuskripte von dreizehn klassischen Sanskritdramen fotografiert, und etwa 300 Stunden Theateraufführungen der Stücke in der einzig überlebenden klassischen Theatertradition Indiens per VHS- und HI 8-Video sowie durch Dias dokumentiert. Aus diesem Material wurde seit 2004 durch Digitalisierung eine multimediale Datenbank erstellt, die der Fachwelt und anderen Interessenten im Internet Editionen, Manuskripte und Indices der Dramen sowie eine Auswahl von digitalisierten Bild-, Ton- und Videomaterialien zugänglich macht.

    Diese Vorarbeiten und Hilfsmittel bilden die Grundlage einer neuen monographischen Darstellung des Sanskritschauspiels, deren Schwerpunkt auf den dem Bhasa zugeschriebenen dreizehn Stücken sowie der Aufführungstradition Keralas (Kutiyattam) liegt. Text- und Aufführungstraditionen werden in den größeren Kontext der Textkritik und Entwicklung des Sanskritdramas, der klassischen indischen Ästhetik und Poetik sowie anderer performativer Traditionen insbesondere Südindiens gestellt.  

    Ziele

    Ziel ist, Ergebnisse von Spezialuntersuchungen in einen größeren theoretischen Zusammenhang zu bringen und daraus neue Fragestellungen für die weitere Forschung zu entwickeln. Hierzu werden in einer neuen monographischen Darstellung die Forschungen vor allem der letzten zwanzig Jahre zu den Bereichen Textkritik, Poetik, Ästhetik und Performanz des Sanskritschauspiels, insbesondere der dem Bhasa zugeschriebenen Stücke, zusammengeführt und ausgewertet. Erstmals werden auch andere südindische performative Traditionen mit der Sanskrittradition in Beziehung gesetzt, um neues Licht sowohl auf diese als auch auf die klassischen Traditionen zu werfen. Das Buch wird ferner kritische Editionen und deutsche Übersetzungen von vier dem Bhasa zugeschriebenen Mahabharata-Einaktern enthalten.

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